Therapie: Probatorik

Passen Therapeut und die Familie zusammen? – Probestunden dienen der Behandlungsplanung.

Der Therapieprozess beginnt (je nach angedachtem Therapieverfahren) mit 5-7 Probestunden, in denen eine mögliche Übereinstimmung zwischen Patienten, Eltern und Therapeut als Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit geprüft wird.

Zudem wird geklärt, ob sich die ausgesprochene Therapieempfehlung aus den ersten diagnostischen Ergebnissen im Verlauf der Probestunden bestätigt. Der Therapeut entwickelt im Zuge der Kontakte mit Eltern und Kindern/Jugendlichen eine genaue Zielsetzung und formuliert eine Behandlungsplanung.

Patienten und Beziehungspersonen werden von Anfang an in diesen Prozess miteinbezogen. Sie fühlen sich damit wahrgenommen und begreifen, wie wichtig ihre Beteiligung an dem Geschehen ist. Die mit ihnen abgestimmte Planung der Therapie entscheidet darüber hinaus über das benötigte therapeutische Verfahren. Eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung, bei der die begleitende Elternarbeit grundlegender Bestandteil ist, kann danach beantragt und eingeleitet werden.

Ein unabhängiger Gutachter prüft den begründeten Antrag des Therapeuten. Die Genehmigung durch die Krankenkasse beruht auf seiner Empfehlung.